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Siegfried Lenz - book author

Siegfried Lenz (1926 - 2014) was a German author who wrote twelve novels and produced several collections of short stories, essays, and plays for radio and the theatre. He was awarded the Goethe Prize in Frankfurt-am-Main on the 250th Anniversary of Johann Wolfgang von Goethe's birth. Lenz and his wife, Liselotte, also exchanged over 100 letters with Paul Celan and his wife, Gisèle Lestrange between 1952 and 1961.

Lenz was the son of a customs officer in Lyck (Elk), East Prussia. After his graduation exam in 1943, he was drafted into the navy. According to documents released in June 2007, he may have joined the Nazi party on the 12th of July 1943. Shortly before the end of World War II, he defected to Denmark, but became a prisoner of war in Schleswig-Holstein.

After his release, he attended the University of Hamburg, where he studied philosophy, English, and Literary history. His studies were cut off early, however, as he became an intern for the daily paper Die Welt, and served as its editor from 1950 to 1951. It was there he met his future wife, Liselotte (d. February 5, 2006). They were married in 1949.

Since 1951, Lenz worked as a freelance writer in Hamburg and was a member of the literature forum "Group 47." Together with Günter Grass, he became engaged with the Social Democratic Party and aided the Ostpolitik of Willy Brandt. A champion of the movement, he was invited in 1970 to the signing of the German-Polish Treaty.

Since 2003, Lenz was a visiting professor at the Düsseldorf Heinrich Heine University and a member of the organization for German orthography and proper speech.

Siegfried Lenz is the author of books: The German Lesson, Schweigeminute, So zärtlich war Suleyken, Arnes Nachlaß, Das Feuerschiff, Der Überläufer, Fundbüro, Heimatmuseum, Landesbühne, Es waren Habichte in der Luft

Author Signature

Author Books

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Title
Description
01
Siggi Jepsen, incarcerated as a juvenile delinquent, is one day assigned to write a routine German lesson on the "The Joys of Duty." Overfamiliar with these “joys,” Siggi sets down his life since 1943, a decade earlier, when as a boy he watched his father, constable of the northernmost police station in Germany, doggedly carry out orders from Berlin to stop a well-known Expressionist, their neighbor, from painting and to seize all his “degenerate" work. Soon Siggi is stealing the paintings to keep them safe from his father. Against the great brooding northern landscape. Siggi recounts the clash of father and son, of duty and personal loyalty, in wartime Germany. “I was trying to find out,” Lenz says, "where the joys of duty could lead a people"
02
»Wir haben ... Siegfried Lenz für ein poetisches Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes.« Marcel Reich-Ranicki, Frankfurter Allgemeine Zeitung
03
Es war einmal ein zärtliches Dörfchen, Suleyken genannt, gelegen irgendwo und nirgendwo in Masuren, zu erreichen - wie allerorten bekannt und in diesen Geschichten nachzulesen - mit einer Kleinbahn namens Popp, bequemer jedoch mit der Phantasie. Erstere überdies, einst befeuert von einem hochmütigen Menschen namens Dziobek, fährt mancher Widrigkeit wegen längst nicht mehr die Strecke von Suleyken über Schissomir, Sybba, Borsch, Sunowken nach Striegeldorf und zurück. Letztere aber floriert - wie jedermann weiß und hier neuerlich erfahren kann - fröhlich allen Zeitläuften zum Trotz. So erleben wir denn nicht nur große Ereignisse und den Titus Anatol Plock, Besitzer einer neuen Hose und achter Sohn der verwitweten Jadwiga Plock, sondern auch das Duell in kurzem Schafspelz und den Adolf Abromeit. Und wir begegnen nicht nur dem Hamilkar Schaß, wiland Held der Kulkaker Füsiliere, dem Tantchen Arafa, der festlichen Einweihung besagter Kleinbahn und dem Briefträger Hugo Zappka, sondern auch dem souveränen Humor eines geistvollen Erzählers, dessen Geschichten eine 'aufgeräumte Huldigung' an seine Heimat Masuren sind.
05
Das Feuerschiff soll anderen Schiffen in Seenot helfen. Während der letzten Wache wird ein in Not geratenes Boot gerettet, auf dem sich lang gesuchte Verbrecher befinden. Diese sind schwer bewaffnet. Der Kapitän des Feuerschiffs sucht nach einer friedlichen Lösung, da kommt es zur Besetzung des Feuerschiffs. Die Besatzung beginnt eigenhändig, die Verbrecher zu überwinden...
06
Es ist der letzte Kriegssommer, die Nachrichten von der Ostfront sind schlecht. Der junge Soldat Walter Proska aus dem masurischen Lyck wird einer kleinen Einheit zugeteilt, die eine Zuglinie sichern soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat und. Bei sengender Hitze und zermürbt durch stetige Angriffe von Mückenschwärmen und Partisanen, aufgegeben von den eigenen Truppen, werden die Befehle des kommandierenden Unteroffiziers zunehmend menschenverachtend und sinnlos. Die Soldaten versuchen sich abzukapseln: Einer führt einen aussichtslosen Kampf gegen einen riesigen Hecht, andere verlieren sich in Todessehnsucht und Wahnsinn. Und Proska stellen sich immer mehr dringliche Fragen: Was ist wichtiger, Pflicht oder Gewissen? Wer ist der wahre Feind? Kann man handeln, ohne schuldig zu werden? Und: Wo ist Wanda, das polnische Partisanenmädchen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht?
07
"Endlich hatte Henry Neff das Fundbüro entdeckt."

So setzt Siegfried Lenz' neues Buch ein -- ein wunderbar erzählter Roman, der warmherzig und mitfühlend von Menschen berichtet, von ihren Verlusten, Erwartungen und Ängsten ... und von der Notwendigkeit, im Leben Entscheidungen zu treffen.
08
Der Roman Heimatmuseum von Siegfried Lenz erschien im Jahr 1978. Der großangelegte Roman ist stark autobiographisch geprägt und schildert den Einfluss des Krieges auf das schöne und friedliche Masuren, das zwischen die Fronten beider Weltkriege gerät.

Ähnlich wie sein früheres Werk "So zärtlich war Suleyken" ist dieser Roman eine Liebeserklärung an seine Heimat. In ausführlichen Beschreibungen der Menschen und ihrer Bräuche sowie der Landschaft, lässt Siegfried Lenz das alte Masuren wiederauferstehen, so dass der Roman selbst zu einer Art Heimatmuseum für Masuren wird.
09
Rätselhafte Dinge geschehen im Gefängnis Isenbüttel. Während einer Theateraufführung verlassen Häftlinge ungehindert das Gelände. Und kurz darauf feiert ein idyllisches Städtchen talentierte Schauspieler - die gar keine sind. Mit dem Hereinbrechen der Kunst und angetrieben von Gefühl, Leidenschaft und Phantasie entdeckt ein ganzes Gemeinwesen seine Möglichkeiten zu Größerem.
Und niemand scheint Verdacht zu schöpfen. Oder sind alle - der Intendant der Landesbühne, der Gefängnisdirektor, der Bürgermeister und die Bürger von Grünau - Teil einer grandiosen Inszenierung? Die Ausreißer selbst scheinen keine Ahnung zu haben. Werden Sie zurückkehren in ihre Zellen?
10
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Es waren Habichte in der Luft ist der Debütroman von Siegfried Lenz. Er wurde 1951 bei Hoffmann und Campe veröffentlicht. Der Roman wurde überwiegend positiv aufgenommen, z.B. in Rezensionen der dpa, in der Welt und der Frankfurter Allgemeinen.