Author bio

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Tommy Jaud - book author

Tommy Jaud wurde im Juli 1970 im fränkischen Mekka der Automobil-Zulieferindustrie Schweinfurt geboren.
Nach dem Abitur war Tommy Jaud Zivi im Kindergarten, wo er erfolglos als Hausmeister und Koch tätig war. Seitdem meidet Jaud Kindergärten.

Nach dem überstürzten Abbruch seines Germanistik-Studiums in der Bierstadt Bamberg zog Jaud nach Köln. Dort war er Ende der 90er u.a. Headwriter der Sat.1-›Wochenshow‹ und Anfang des neuen Jahrtausends Creative Producer von Anke Engelkes Kultsendung ›Ladykracher‹.

2004 schließlich schrieb Jaud seinen ersten Roman ›Vollidiot‹. Zwei Jahre später erschien der nächste »Hammer von Gegenwartsroman« (DER SPIEGEL): ›Resturlaub. Das Zweitbuch‹, Es folgten das Drittbuch ›Millionär‹, und der Zweiteiler ›Zwei Weihnachtsmänner‹ mit Christoph Maria Herbst und Bastian Pastewka in den Hauptrollen, 2009 ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedy-Preis in der Kategorie ›Beste TV-Komödie‹.
Im Frühjahr 2010 erschien Jauds ›Hummeldumm, Das Roman‹, vom Autor selbst auch als Hörbuch eingelesen.
Gerade noch rechtzeitig zum Weltuntergang veröffentlichte er seinen neuen Roman ›Überman‹, den vermutlich letzten Teil der Simon-Peters-Reihe.

(gekürzte Fassung der Vita entnommen von Tommy Jaud's Website)

Tommy Jaud is the author of books: Hummeldumm, Vollidiot, Millionär, Resturlaub. Das Zweitbuch, Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich, Überman (Simon Peters #3), Der Löwe büllt, Der Löwe büllt: Roman

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Author Books

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Title
Description
01
»Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird.«

Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur »irgendwas« buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses »irgendwas« ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.

»Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.«
02
Nicht alle Männer sind Idioten, einige sind Vollidioten. Wie Simon Peters aus Köln, 29 Jahre alt, T-Punkt-Verkäufer. Im Laden tappt er in jedes Fettnäpfchen. Zu Hause droht Putzfrau Lala, ihn mit einem gackernden Business-Huhn zu verkuppeln und im Fitnessstudio lauert Popeye, die Killerschwuchtel. Dabei hat er sich doch endlich mal so richtig verliebt: in Marcia P. Garcia, die Milch aufschäumende Traumfrau aus dem Starbucks gegenüber. Nur eine winzige Kleinigkeit steht einer romantischen Hochzeit in der Karibik noch im Wege: Er müsste Marcia vielleicht doch einmal ansprechen...
03
»Ein Drittel der Menschheit ist bekloppt. Manchmal ist es auch die Hälfte, das hängt vom Wetter ab. Unsinn? Vielleicht erklärt mir dann ja mal jemand, warum fast alle Fußgänger bei den ersten Regentropfen sofort ein unfassbar blödes Gesicht machen und die Schultern hochziehen. Glauben sie im Ernst, sie würden durch eine dämliche Grimasse auch nur einen einzigen Tropfen weniger Regen abkriegen? Das ist eine rhetorische Frage mit einer sehr, sehr traurigen Antwort: Sie glauben es.« Simon nörgelt, Simon nervt – aber Simon verbessert die Welt. Glaubt er. Außerdem braucht der inzwischen arbeitslose Vollidiot mal eben 1 Million Euro, um eine nervtötende Nachbarin loszuwerden. In seiner Not entwickelt Simon eine derart abgefahrene Geschäftsidee, dass die Chancen hierfür gar nicht so schlecht stehen ... Der Comedy-Bestseller über die gnadenlose Rückkehr eines liebenswerten Chaoten!
04
Seine Eltern wollen, dass er endlich ein Haus baut. Seine Freundin will endlich ein Kind. Und seine Freunde wollen zum elften Mal nach Mallorca. Doch Pitschi Greulich hat einen ganz anderen Plan. Eine ziemlich komische Geschichte über einen 37-jährigen Brauerei-Manager, der ausgerechnet am Ende der Welt das sucht, was er zu Hause längst hatte.
05
Wir alle wissen: Mangelnde Faulheit kann zu Burnout führen. Dennoch leiden immer mehr Menschen unter maßlosem Müssen. Aber müssen wir wirklich abnehmen, aufräumen und uns ökologisch korrekt verhalten? Vorwärtskommen im Job, zu allem eine Meinung haben und rausgehen, wenn die Sonne scheint? »Nein!«, sagt US-Bestseller-Autor Sean Brummel alias Tommy Jaud (›Vollidiot‹, ›Hummeldumm‹), »einen Scheiß müssen wir! Die Leute sterben nicht, weil sie zu wenig Licht bekommen. Sie sterben, weil sie zu wenig Spaß haben.«
Fasziniert von amerikanischen Ratgeber-Büchern und zugleich schwer irritiert vom wachsenden Trend des maßlosen Müssens, hat sich Comedy-Autor Tommy Jaud entschieden, selbst einen solchen Ratgeber zu schreiben. Da Jaud kein Amerikaner ist, hat er einfach einen erfunden: Sean Brummel. Dessen fiktiver Bestseller ›Do Whatever the Fuck You Want‹ ist jetzt auf Deutsch erschienen: ›Einen Scheiß muss ich. Das Manifest gegen das schlechte Gewissen‹.
›Einen Scheiß muss ich‹ ist kein Plädoyer für wurstigen Egoismus, sondern ein irrwitziger Befreiungsschlag gegen Bevormundung, Leistungswahn und Gemüseterrorismus.
06
Vom Vollidioten zum Millionär – und zurück …

Spätestens seit es bei meinem griechischen Finanzberater keine leckeren Kekse mehr gab zu den Besprechungen, hätte ich etwas ahnen müssen. Den letzten Keks gab es, als ich einen rumänischen Waldfonds erwarb und gehebelte Discountzertifikate auf Magerschwein – das ist so eine Art verschärfte Wette darauf, dass der Preis für Magerschwein stabil bleibt, und das ist gar nichts Besonderes, weil das gibt es auch für Rinder und Baumwolle und fettes Schwein. Immer wieder scherzten Kosmás Nikifóros Sarantakos und ich über all die Teilzeit-Apokalyptiker, die sich aus Angst vor der Eurokrise zitternd Goldmünzen unter die Salamischeiben ihrer Tiefkühlpizzas steckten.

Und dann kam der Tag, an dem mir Sarantakos in nahezu arglistiger Beiläufigkeit offenbarte, dass mein Plan nicht wirklich aufgegangen sei.

»Warum denn plötzlich ›mein Plan‹?‹, hörte ich mich noch fragen, aber erst in der Tiefgarage begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen griechischen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden!

Die mit Abstand bekloppteste Geschichte über »Vollidiot« Simon Peters!
07
Nico Schnös versteht die Welt nicht mehr. Warum ist er der Einzige, der in der Büroküche Kaffeebohnen und Wasser nachfüllt? Warum versinkt seine Frau Mia plötzlich in Meditationen statt mit ihm und einem Wein in der Netflix-Couch? Und warum gibt ihm seine Mutter seit dem Tod seines Vaters täglich durch, was genau sie kocht und wie sie putzt?

Bald ist Nico so angespannt, dass er seine Zahnschienen im Wochentakt durchknirscht. Im Großraumbüro flieht sogar der Saug-Roboter vor ihm. Am Altglascontainer fragt man ihn schon, wie sein Restaurant heißt. Als Nico im Büro wegen der Fehlermeldung »Bohnen füllen« eine Tasse nach einem Kollegen wirft, schickt sein Chef ihn in den Zwangsurlaub: zehn Tage Ferienclub auf den Kanaren. Entweder Nico kommt wieder runter, oder er ist seinen Job los. Nico nutzt die Chance und plant die perfekte Entspannung: mindestens drei Sportkurse am Tag, zehn Stunden Schlaf, viel Sonne, gesundes Essen und nur ein einziges Glas Wein am Abend. Als Mia ihren Mann auslacht und sich weigert, ihn zu begleiten, nimmt Nico trotzig einfach seine Mutter mit. Nicos Plan: relaxen und gleichzeitig was Gutes für die Mama tun. Doch die hat eine ganz eigene Vorstellung davon, wie »ihr Schatz« sich am besten entspannt ...