Author bio

Author Image

Maxie Wander - book author

Maxie Wander wurde als Kind einer kommunistischen Familie im Wiener Arbeiterbezirk Hernals geboren. Sie hätte als erste ihrer Familie Abitur machen sollen, ging jedoch mit 17 Jahren von der Schule ab. Ohne Berufsausbildung verdiente sie als Sekretärin, Fotografin, Journalistin und Drehbuchautorin ihr Geld. Von 1958 bis zu ihrem Tod 1977 lebte sie mit ihrem Mann, dem österreichischen Schriftsteller Fred Wander, in Kleinmachnow bei Berlin. Das Paar hatte drei Kinder, eine Tochter, die bereits 1968 verstarb, einen Sohn und einen Adoptivsohn.

Maxie Wander war als Koautorin an mehreren Reiseberichten ihres Mannes beteiligt und schrieb auch Drehbücher, so 1976 für den Film Eine Stadt wird geboren wie ein Kind, der unter der Regie von Günter Jordan entstand und später verboten wurde.

Ihr bedeutendstes Werk ist Guten Morgen du Schöne: Protokolle nach Tonband, in dem sie Frauen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters über ihre Alltagserfahrungen, Befindlichkeiten und Wünsche sprechen lässt. Das Vorwort für die westdeutsche Ausgabe von Guten Morgen, du Schöne schrieb Christa Wolf; später wurde es auch in die DDR-Ausgaben aufgenommen. Das Buch war vor allem in der DDR, aber auch in Westdeutschland erfolgreich und erfuhr zahlreiche Auflagen.
Das Genre der Protokollliteratur wurde durch Wander populär, auch wenn es nicht der erste Band seiner Art war.1978 feierte eine Bühnenfassung von Guten Morgen, du Schöne im Deutschen Theater Berlin Premiere.

Im Jahr 1976 erkrankte Maxie Wander an Krebs und verstarb im darauffolgenden Jahr. In Berlin-Hellersdorf, Dresden und Potsdam erinnert eine Maxie-Wander-Straße an sie.

Quelle: Wikipedia

Maxie Wander is the author of books: Guten Morgen, du Schöne. Frauen in der DDR. Protokolle, Leben wär' eine prima Alternative, Ein Leben ist nicht genug: Tagebuchaufzeichnungen und Briefe, Tagebücher und Briefe

Author Signature

Author Books

#
Title
Description
01
»Ich halte jedes Leben für hinreichend interessant, um anderen mitgeteilt zu werden. … Entscheidend war für mich, ob eine Frau die Lust oder den Mut hatte, über sich zu erzählen«, sagt Maxie Wander über ihre Sammlung von Gesprächsaufzeichnungen.
Und so erzählen 19 Frauen lustvoll und mutig von sich und ihren Gefühlen, ihrer Familie, ihrer Arbeit, ihren Männern, sie äußern sich über Liebe und Sexualität, über Politik, über ihre Ansicht von der »richtigen« Art zu leben.
In Ost und West wurde Guten Morgen, du Schöne zu einem Kultbuch, über das Christa Wolf in ihrem Vorwort schreibt: »Beim Lesen schon beginnt die Selbstbefragung. In den Nächten danach entwerfen viele Leserinnen, da bin ich sicher (nicht so sicher bin ich mir bei Lesern), insgeheim ihr Selbstprotokoll.«